Ensemble delirio

Das Ensemble Delirio wurde 2009 von vier jungen, ambitionierten Musikern internationaler Herkunft:
David Drabek (Violine, Schweiz), Pablo de Pedro (Viola, Spanien), Philipp Comploi (Violoncello, Österreich/Italien) und Jeremy Joseph (Orgel, Cembalo u. Hammerklavier, Südafrika) gegründet.
Was die vier Musiker verbindet, ist zum einen ihre gemeinsame musikalische Wahlheimat Wien und zum anderen ihre langjährige musikalische Zusammenarbeit in verschiedenen international renommierten Ensembles der österreichischen sowie der ausländischen Originalklangszene.
Ein gemeinsames Verstehen, ein natürliches Bewusstsein füreinander, sowohl auf persönlicher als auch auf interpretatorischer Ebene, und der Wille voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen, haben diese Formation begründet.


Die passende Artikulation für den jeweiligen Stil, die Deutlichkeit jeder Stimme und eine unmissverständliche Klarheit in der Aussage liegen dem Ensemble neben Spontanität und Lebendigkeit besonders am Herzen; und nicht zuletzt die eigene Freude am gemeinsamen Musizieren.


Die Ersteinspielung der Triosonaten Scherzi Melodichi von G.Ph. Telemann auf Originalinstrumenten erschien 2011 bei Capriccio-Delta Music Wien.

2014 erschien die zweite Ensemble CD „
VELVET“, aufgenommen an der Wöckherl-Orgel (1642) der Franziskanerkirche Wien, mit frühen österreichischen Orgel- und Ensemblewerken des 17. Jahrhunderts.

Im Herbst 2016 veröffentlichte das Ensemble Delirio in Zusammenarbeit mit den beiden Solisten Deborah York (Sopran) und Florian Boesch (Bass-Bariton) die neue CD "GLAZE", mit Werken der Norddeutschen Orgelschule von Buxtehude, Bruhns, Scheidemann, Schop und Petersen, aufgenommen an der historischen "Stellwagen-Orgel" von 1637.



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PRESSESTIMMEN:

Frankenzeitung/Hof, 20.06.2015, Michael Thumser

Samtpfoten, die Krallen zeigen

„… gerinnt ihre Musik zu einem attraktiven ungleichförmigen Fluss, in dem das Ensemble abwechselt zwischen Melancholie und Ausgelassenheit, langen Linien oder Liegetönen und unbändiger Koloraturen, Kernigkeit und Wehmut. Lastende Grabesruhe und ausbrechendes Temperament sind die Pole der Interpreten, und den weiten Raum vom einen zum andern füllen Ihre Originalklang-Instrumente mit abwechslungsreichen Zwischentönen. […]
Vital spiegeln sie so die Lebensart der Menschen im Barock: Die waren den Sonnenseiten des Daseins wahrlich nicht abgeneigt.“



Rezensionen CD “GLAZE”


Rainer Goede
orgel-information.de
Januar 2017 / März 2017

Der erste Ton klingt der einer Glasharmonika täuschend echt, und so überraschend wie sympathisch ein-nehmend geht es bis zum letzten Ton weiter, wirklich bis zum letzten! […]
Dass Virtuosität keine Anstrengung, sondern Spielwitz ist, ist hier mit selbstverständlicher Leichtigkeit zu hören […]
Eine CD, die alles andere ist als eine nur hörenswerte CD! Höchst empfehlenswert!



Friedrich Sprondel
Musik & Kirche, Ausgabe 02/2017, S119 f

Wie einst in Lübeck

[…]Der große Ambitus beider Stimmen ist dabei selbst für Sänger von internationalem Ruf wie Deborah York und Florian Boesch eine Herausforderung, der aber beide hochmusikalisch gerecht werden.
[…] zeigen die Musiker ihre Freude an geistreicher Vielfalt in Artikulation, Dynamik und Spielwitz.
[…]So bekommt man es hier nicht nur mit einem glaubwürdigen historischen Programm zu tun, sondern auch mit hoher, durchweg vergnüglicher Musizierkultur.



Musiktipps von Fritz Jurmann
Vorarlberger Nachrichten, 18.01.2017, D10 Kultur

[…] Das frühbarocke Programm ist getragen vom Bemühen um größtmögliche Authentizität auf Originalinstrumenten und bringt die Kontraste dieser Musik zwischen strengem Kontrapunkt und ausscheifendem „Stylus Phantasticus“ zum Ausdruck. Zu vokalen Glanzpunkten werden zwei Kantaten von Buxtehude mit den Solisten Deborah York, Sopran und Florian Boesch, Bassbariton. Eine Produktion die große Ruhe ausstrahlt.



Elisabeth Leitner
Kirchenzeitung, Kultur, 21.07.2017

[…] meisterhaft und voller Lebendigkeit musiziert.





Rezensionen CD “Velvet”, Ensemble & Organ Music from 17th century Austria

Ö1, CD des Tages
Albert Hosp, 10. April 2015

Dur ist nicht gleich Dur und moll nicht gleich moll
„… Entflammt sind wir auch beim Zuhören, so wir uns auf diese Klangwelt einlassen wollen. Der CD-Titel klingt zwar flauschig weich, die Musik aber ist – immer wieder – wohltuend rau.“

http://oe1.orf.at/programm/401620



CD-Tipps Fritz Jurmann, Vorarlberger Nachrichten, 04.03.2015

„… Originalmaterial aus Archiven und ein wacher Forschergeist ohne bedenkenlos nachgebetetes Originalklang-Diktat verleihen diesem Quodlibet zwischen Froberger und Biber Persönlichkeit und zupackende Frische. Der Titel „Velvet“ entspricht dem samtig-warmem Ausdruck dieser Musik, mit der längst entschwunden geglaubte Klangwelten wieder lebendig werden.“




KirchenZeitung, 05.08.2014, Martin Pötz

„… Cover und Inhalt sind so elegant wie der Name. Die Stücke der Wöckherl-Orgel ergänzen die Ensemblewerke. Beeindruckend ist der Wechsel zwischen verhaltenen, zarten Sequenzen und beschwingt-heiteren Momenten.“

http://www.kirchenzeitung.at/newsdetail/rubrik/fuer-sie-gehoert-30/


Portal der Königin, KMD Rainer Goede, 12.05.2015

„… Und so, wie es kein Synonym für zeremonieren gibt, so spielen die vier jungen Jungens, virtuos, drahtig, athletisch schlank, nervig - und kundig! [....] Hinreißend schön musiziert ist diese CD, also gleich noch einmal aufgelegt!“

http://www.orgel-information.de/Rezensionen/2015/20150717_velvet.html